Kurztrip Georgien


Einige Highlights Georgiens innerhalb einer Woche erleben


Dies ist eine kurze Zusammenfassung meines Kurztrips nach Georgien Ende September/Anfang Oktober 2017. Der ausführliche Bericht erscheint in Kürze als E-Book.


Die Vorbereitungen


Da Georgien für mich kein Unbekanntes Land ist, war die Vorbereitung relativ schnell erledigt. Für mich war klar, was ich dort möchte. Und dies ist auch der erste Punkt in der Vorbereitung. Wenn man einen Urlaub plant, dann stellt man sich als erstes die Frage, meist auch unbewusst, warum man dorthin will.

 

Meine Gründe haben meinen Reiseverlauf bestimmt. Ich wusste genau, welche Orte ich besuchen möchte. Diese musste ich nur noch in die entsprechende Reihenfolge bringen. Jedoch hatte ich dabei meinen Zeitrahmen und das Budget fest im Blick. Ich selbst wusste, dass ich nur eine Woche Zeit vor Ort in Georgien haben werde. Auch mein Budget war streng limitiert.


Zu Beginn muss ich noch kurz erwähnen, dass dieser Kurztrip Georgien auch kurzfristig geplant war. Die gesamte Planung, also das Buchen des Flugtickets über die Reiseroute, Hotels, Mietwagen u. s. w. bis zum tatsächlichen Abflug umfasste nicht mal zwei Wochen.

 

Der Reiseverlauf

 

Freitag

Am Morgen erfolgte die Anreise zum Flughafen Berlin-Schönefeld. Von dort aus ging es per Billig-Flieger direkt nach Kutaissi in Georgien. Pünktlich um 14.35 Uhr landeten wir in Kutaissi. Der Agent der Mietwagenfirma hat schon am Flughafen auf mich gewartet. Nach einer kurzen Einweisung in den Mietwagen fuhr ich in die alte Hauptstadt Mzcheta, um dort meine Nacht in einem Hotel zu verbringen.

 

Samstag

Kurz nach 7 Uhr bin ich wieder losgefahren. Leider sind die Auffahrten zur Autobahn nicht ganz so gut ausgeschildert wie in Deutschland. So hatte ich mich ein wenig verfahren. Doch Dank Navi habe ich dann den richtigen Weg schnell wiedergefunden.

 

Mein heutiges Ziel ist der Ort Stepantsminda, der nur wenige Kilometer südlich der russischen Grenze liegt. Um dorthin zu gelangen fährt man die georgische Heerstraße entlang. Diese schlängelt sich durch eine sehr abwechslungs-reiche Landschaft bis hin in den Kaukasus. Oft fällt es mir schwer, mich auf die Straße zu konzentrieren, da die Landschaft mich einfach fasziniert. Regelmäßige Fotostopps sind einfach ein muss auf dieser Reise.

 

Auf der Höhe des Skiortes Gudauri kommt bereits schon Ende September winterliche Stimmung auf. Doch plötzlich und unerwartet reißt der Himmel auf. Die Sonne kommt durch und der Himmel wird blau. Auch sind es nur noch wenige Autominuten bis zur Ankunft in Stepantsminda.

Stepantsminda ist der letzte größere Ort vor der russischen Grenze. Von hier aus starten die Trekkingtouren in den Kaukasus und vor allem zum Berg Kasbek.

 

Auf dem Programm stehen heute noch die Wasserfälle sowie die Kirche Gergeti.

 

Sonntag

Früh am Morgen geht es wieder nach Tiflis. Dort habe ich fast 2 Jahre gelebt und gearbeitet. 

 

Montag

Noch vor dem stressigen Autoverkehr in der Hauptstadt, habe ich diese auch wieder verlassen. Heute geht es nach Kutaissi.

 

Dienstag

Nach einem guten georgischen Frühstück ging es auf den Weg nach Mestia. Laut Navi liegen 4,5 Stunden bzw. 217 km vor mir. Ein langersehnter Traum von mir geht endlich am Nachmittag in Erfüllung. Ich erreiche Mestia mit seinen vielen bekannten Wehrtürmen.

Am Abend unternehme ich noch einen Ausflug zum Gletscher in der Nähe von Mestia.

 

Mittwoch

Gegen 7.30 Uhr wurde ich am Hotel abgeholt. Mit einem Geländewagen ging es dann die knapp 40 km nach Ushguli. Ushguli ist das höchstgelegene, ganzjährig bewohnte Bergdorf Europas. Wenn man durch die Straßen geht, dann fühlt man sich viele Jahre zurückversetzt. Nur die kleinen Schilder an den Pensionen mit einer Handynummer und ab und zu das in der Luft hängende Stromkabel erinnern daran, dass man eigentlich im 21. Jahrhundert lebt. 

 

Donnerstag

Mein erstes Etappenziel ist der Martvili Canyon. Dies ist eine schöne Schlucht im Nordwesten von Kutaissi. In der Schlucht bietet es den Besuchern zwei Möglichkeiten – eine kurze Wanderung und eine Kanufahrt. Zuerst bin mit einem Kanu gefahren. Ein kurzes Stück den Fluss hinauf liegt ein schöner Wasserfall. Nach dessen Besichtigung geht es wieder flussabwärts zum Ausgangspunkt. Von dort kann man eine ungefähr ein Kilometer lange Strecke weiter flussabwärts laufen. An einem heißen Tag ist es dort schön kühl und der Flusslauf ist sehenswert.

Da ich noch etwas Zeit habe bis ich im Hotel beim Flughafen sein muss, um den Mietwagen wieder abzugeben, habe ich mich entschieden noch zum Okatse Canyon zu fahren. Danach ging es zu meinen Hotel nach Samtredia.

 

Freitag

Früh bei Zeiten hieß es "Auf Wiedersehen" sagen.